Wo sich Gämse + Reh Gute Nacht sagen: Nationalpark

Nationalpark

Ich nehme dich mit in den Nationalpark…

Hej,
im Juli, beinahe exakt vor einem Monat waren wir im Nationalpark im Engadin. Bei der Parkhütte Varusch sagen sich nicht nur Gämse + Reh Gute Nacht. Sondern auch Hirsche, Adler, Murmeltiere. Weil es im Juli kurz sehr kalt geworden ist – dabei habe ich gerade heute gehört, dass der Juli einer der wärmsten seit Messbeginn war – zogen wir ein richtiges Dach über dem Kopf vor. Bei Minusgraden ohne Heizung ist es im Bus doch sehr kalt. Mit einem Dreikäsehoch der Morgens um sieben:

Ich habe Hunger!

als Weckgruss intus hat auch nicht sonderlich kuschelig.

Wir buchten zwei Nächte in der Parkhütte Varusch.
Diese liegt wenige Meter von der Grenze zum Park, im Val Trupchun. Das Val Trupchun wird auch „Serengeti der Alpen“ genannt. Als wir noch in Davos lebten, wanderten wir im Herbst, während der Brunftzeit der Hirsche immer morgens früh ins wunderschöne Trupchun.

Nationalpark = Nationalparkzentrum Zernez

Wir stimmten uns auf die kommenden Tage im Besucherzentrum ein. Auf deren Webseite steht, was nicht treffender umschrieben werden könnte:
Erleben, erfahren und entdecken, staunen und hinterfragen, mitgestalten: In den 4 Ausstellungsräumen des Besucherzentrums nähern Sie sich dem Thema Nationalpark, seiner Fauna und Flora, seiner Geschichte, der unerschöpflichen Vielfalt der Natur auf ganz neue Art. Sie werden bereichert und inspiriert zu Ihrer nächsten Nationalparkwanderung aufbrechen.

Zernez wird als Tor zum Nationalpark genannt. Und ich gehe davon aus, das seit der Neueröffnung des schlichten Bau’s des neuen Besucherzentrum dies inzwischen allen klar ist. Mini-Me und ich waren bereits zum zweiten mal dort und wir freuten uns schon sehr auf die drei riesigen Leinwände auf welchen Filme aus dem Leben im Nationalpark gezeigt werden. Gewaltige Bilder begleiten dich durch die vier Jahreszeiten. Lawinen, Bäche, Tiere in der Nacht oder auf Raubzug. Meine Mutter, die zum ersten Mal im neuen Haus war, war ebenfalls begeistert und unser Aufenthalt von 2 Stunden war im Nu rum.
Ein Besuch, zu jeder Jahreszeit in Zernez lohnt sich. Der schlichte kühle Bau passt zur oft rauhen ebenso kargen Natur des Engadins.

Weiter ging es mit der kleinen Roten

nach S’Chanf. Dort ist jeweils das Ziel des weltbekannten Engadin Skimarathons. Immer im März zieht dieser Langläufer aus der ganzen Welt an. Über 10’000 stürzen sich ins Getümmel. Phu. Sowas ist nichts für mich. 1x als Zuschauer hat mir schon gereicht. Ellenbogen raus, sonst lief da gar nichts 😉
In S’Chanf genossen wir eine Cafe Badilatti. Die höchste Kaffeerösterei Europas liegt im nahen Zuoz. Ich mag deren Kaffee sehr. Heute habe ich diesen im Manor entdeckt und musste gleich einen Pack der feinen Bohnen kaufen.
Weiter ging es mit einer kleinen Bimmel-Bahn die eigentlich besser an die Strände der Touristenhochburgen passt, aber hier einen perfekten Dienst vollbringt. Bis zur Parkhütte Varusch ist der Wanderung zwar schön, aber halt doch nicht zu vergleichen mit den Wanderungen die im Nationalpark alle gemacht werden können.

Wir machten am Abend nach dem feinen z’Nacht vom italienischen Koch Paulo noch eine kurze Wanderung. Klipper kalt, absolute Stille und nur wir drei waren unterwegs. Das sind genau die Momente die ich im meinem Herzen ablege. Und sie hervor nehme wenn es weniger gut läuft.

Nicht die Menge an Dingen sind es die zählen, sondern die Momente die ich etwas erlebt habe.

Mini-Me wird Ende August 4. So vieles haben wir auf unseren zwei Wanderungen gesehen und erlebt. Ein Hirsch der friedlich unter einem Baum liegenden am Fressen war, Tierkot und Spuren von grossen und kleinen Tieren, Arvenzapfen, Blumen, den Adler, schöne Steine und perfekte Äste als Wanderstecken. Und er ist gelaufen, gelaufen, gelaufen mit seinen kurzen Beinchen. Bis er, nach 2,5 Stunden wandern und einer ausgiebigen Mittagsrast klagenden zu mir hoch wollte. Ich habe kalt und bin sooo müde. Schon war er eingeschlafen. Voll von Eindrücken, kalter frischer Luft, der Höhe und dem spannenden Nachtlager in unserer kleinen Parkhütte. Eine gute Stunde habe ich Ihn dann getragen – Kraftraum sei dank – ging es relativ ring.

Nun überlasse ich euch noch ein paar Bilder. Und wünsche euch nebst Olympia einen spannenden Feierabend.

Herzlichst, von einer bald Heimweh-Bündnerin 😉
Franziska ★

 

Please follow and like us:

3 Tage Offline, einen davon zeige ich euch heute bei 12v12

DSC03920[1]

 3 Tage Offline…

Hej,
fast komplett offline. Nicht nur vom Internet, auch weg vom Telefonnetz. Was für eine Errungenschaft. Ich muss mehr solche Tage einbauen. Echt. Es war herrlich.

Schön der Reihe nach.

3 Tage durfte ich den Landfrauen von Mümliswil und Umgebung total 4 Kurse geben. 3x Silberschmuck und 1x Bonbonieren/ Etageren. Es wurde gebohrt, gefrässt, gelacht, gestaunt, genascht, geflucht. Wunderbar! Immer wieder merke ich wieder geerdet und zufrieden Landfrauen sind. Müssen Sie auch sein. 3, wenn nicht 4 Kinder sind keine Seltenheit! Hut ab!
Im Guldenthal, im gleichnamigen Gast- und Landwirtschaftsbetrieb durfte ich die Kurse geben und Übernachten. Sandra und Ihre Familie sind ganz liebe und offene Gastgeber. Und eben. Hier im Guldenthal ist die Swisscom äusserst schwach vertreten mit Ihren Funkstrahlen. Mir war es recht. Ich habe letzte Nacht geschlafen wie ein Murmeltier. Lange 10 Stunden.

Heute ist 12von12

Was das schon wieder ist? Bei Frau Kännchen gibt es eine ganze Sammlung an Bloggern die sich bei Ihr linken und euch Ihren Tag in Bildern zeigen. Und das ist immer am 12ten des Monats und 12 Bilder mitten aus dem „ganz normalen Leben“ werden euch gezeigt.

Offline war ich, jetzt bin ich daheim und für dich Online

Hier sind Sie, die Bilder aus Mümliswil:
(wenn du mit der Maus über die Bilder fährst, erscheint der Beschrieb)

So. Weil es so schön war gehe ich jetzt gleich wieder Offline. Das Auto ist ausgeladen. Die Post ausgepackt. Das Kind geknuddlet. Das näherrückende Zügelweekend mit den herumstehenden leeren Schachteln elegant ignoriert.

Geniesst das Sommerwochenende am See, in den Bergen, im Garten oder ihr am liebsten seid. Und versucht es doch auch mal:

Geh Offline.

Herzlichst,
Franziska ★

 

Please follow and like us:

Tarte Tatin de Carottes, ein richtig olympisches Rezept

banner olympiade 2016

Olympiade 2016: Foodblogparade: Rezept: Tarte Tatin de Carottes

Hej,
heute beginnt sie: Olympia 2016 in Rio. In wenigen Stunden findet die Eröffnungsfeier statt. wuaahhhhh
Wir haben in unserer Bloggerrunde entschieden euch mit vielen feinen Rezepten während den Olympischen Spielen zu beglücken. Lautet doch das Motto der Spiele:

Lebe deine Leidenschaft

Gesund & Lecker werden Sie sein. 5 Kontinente sind in Brasilien dabei. Total 206 Nationen. Wir werden nicht alle 206 Nationen vorstellen lach, dafür reicht die Zeit und das Wissen nicht. Aber von jedem Kontinent wird etwas dabei sein und bestimmt kommt kein Land 2x vor.

Weshalb ich mich für Frankreich entschieden habe?

Mua. Das weiss ich eigentlich gar nicht so genau. Ich wollte euch einfach schon längst das feine Tarte Tatin de Carottes Rezept vorstellen. Und weil dies ein französisches Rezept ist, ist es eben Frankreich geworden. Gesund und lecker ist es eh. In Paris nennt man ein Tarte Tatin auch tarte du chef. Passt doch zu einem so sportlichen Hintergrund, oder? Typisch für die Tarte Tatin ist der Karamell das beim Backen auf dem Keramikboden der Tarteform entsteht.


Meine Tarte Tatin de Carottes wird klassisch „kopfüber“ gebacken. Der Legende nach soll diese im 19. Jahrhundert von zwei Schwestern in der Sologne erfunden worden sein. Einer von den beiden Damen sei der zubereitete Apfelkuchen aus der Hand gerutscht und auf die Apfelseite gefallen. Eine klassische Tarte Tatin ist süss und wird mit Äpfeln oder Birnen zubereitet. Meine Gemüsevariante steht dem Genuss der Dessertform jedoch in nichts nach.
Weil es für mich selbstverständlich ist und eine Herzenssache obendrauf, habe ich die Zutaten für meine Tarte auf dem Wochenmarkt eingekauft. Meinem Wochenmarkt, versteht sich „hüstel“. Ihr wisst ja, ich bin jede Woche in Bad Ragaz auf dem Markt und unser Gemüsebauer hat die weltbesten Karotten. Anstelle von Französischem Käse gibt es bei mir die Variante mit Schweizer Alpkäse. Übrigens, wir sind mit dem Markt auch auf Facebook und wir könnten noch ein paar Fans benötigen…jetzt aber geht es los. Hier das olympische Rezept.

Schau selbst:

Rezept Tarte Tatin de Carottes

Backofen auf 220 Grad vorheizen.
Tarte Form mit Backpapier auslegen.
40g Zucker
in der vorbereiteten Form verteilen. karamellisieren: ca 10 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens bis der Zucker hellbraun ist. Herausnehmen, Hitze auf 180 Grad reduzieren.

30g Butter
1 EL Rosmarin fein gehackt
400 g Rüebli längs fein geschnitten
1 TL Fleur de Sel
Butter und Rosmarin auf dem Caramel verteilen, Karotten zB Sternförmig darauf legen.

Blätterteig, Dinkelkuchenteig (je nach Gusto)
Auswahlen und das ganze damit rundherum schön bedecken. Mit Gabel einstechen und mit Olivenöl bestreichen.

Nun kommt alles für 40 Minuten in den Backofen.
Zum Schluss, wenn die Tarte auf einer Kuchenplatte angerichtet ist, je nach Vorliebe Käse, Feta oder Ricotta darüber verteilen.

En Guete!

Olympiade 2016

Wie gesagt, mein Rezept widmet sich Frankreich. Da hat es mich doch sehr interessiert, ob ich denn Sportler kenne aus Frankreich die nach Rio reisen werden. 404 sind auf der Liste. Da müsste Frau also doch den einen oder anderen Namen schon mal gelesen haben.
Gael Monfils und Jo-Wilfried Tsonga aus dem Bereich Tennis sind mir ein Begriff. Julien Absalon, einer der weltbesten Mountainbiker werde ich bestimmt live, also am TV, mitverfolgen wenn er und unsere Schweizer Jungs am Start stehen werden. Marie Gayot die Leichtathletin sagt mir auch was. Aber die anderen 400 kenne ich leider nicht. Sorry!

Jetzt wünschen wir uns alle leidenschaftliche, faire und vor allem olympische Spiele die ruhig und sicher abgehalten werden können. Tolle zwei Wochen mit viel Emotionen, Schweiss und Spannung sollen es werden. Auch bei uns in der Küche wird es wohl die eine oder andere Träne geben, Druck und Adrenalin. Den bei einer Blogparade zählt ebenfalls der Gedanke der an Olympiade 2016 wichtig sein wird:

Einer für alle, alle für einen!

Was für uns soviel heisst wie: Regeln wollen eingehalten werden, Termine sind verbindlich und unsere Leser sollen Inspiriert werden von unseren gesunden und leckeren Rezepten.

In dem Sinne, viel Freude beim mit-kochen 😉

Herzlichst,
Franziska ★

 

 

 

 

 

Schau immer mal wieder hier rein, laufend kommen neue Blogger dazu die bei dieser tollen Olympiade 2016 Parade dabei sind:


Please follow and like us:

Istrien, kommst du mit auf Entdeckungsreise? (Kroatien, Teil 2)

Abends auf dem Meer

Istrien, ich zeige dir den Norden Kroatiens

Hej,

wie versprochen folgt bereits Teil 2 unserer Kroatien Reise. Diesen Frühling entdeckten wir den Norden von Dalmatien und zum Schluss genossen wir zwei Wochen Rovinj welches zu Istrien gehört.

 

Vor drei Jahren reisten wir das erste Mal nach Kroatien
Das sind die Regionen die wir seither besucht haben:

Novigrad, die kleine Stadt die mal ein Bistum war hat uns sogleich verzaubert. Ebenso der wunderschöne Camping Mareda. Mit unserem noch ziemlich kleinen Wurm entdeckten wir die Gegend bereits dann mit den Rädern. Diese Freiheit, jeden Tag einen anderen Strand anfahren zu können, immer schön dem Meer entlang entspricht unserem Bewegungs- und Entdeckerdrang. Übrigens, damals habe ich hier kurz über unseren ersten Kroatien Urlaub geschrieben.

Im letzten Jahr war dann Krk, die grösste Insel in der Kvarner Buch dran. In der Stadt Krk auf dem gleichnamigen Camping verbrachten wir wiederum herrlich Ferien.

Weil es uns so gefallen hat, ging es diesen Frühling dann für drei Wochen nach Kroatien.

Hier habe ich schon davon berichtet. Und nun erzähl ich euch ein wenig, oder besser, zeig ich euch, wie es in der Gegend von Rovinj war.

Die Reise vom Süden in den Norden war spannend. Erst fuhren wir eine ganze Weile auf der einsamen Autobahn bis wir Höhe Krk über den Hügelzug ans Meer querten. Das Karstgebirge in Kroatien ist hoch und wild. Man sagt, das in den Nationalparks Wölfe und Bären leben.

Weil wir für den Aufbau unseres Camps immer ein bisschen Zeit brauchen, fuhren wir aber zu und bestaunten die Gegend aus dem Autofenster.

Dobar dan Istrien

Wenn wir nach einem Reisetag alles aufgestellt haben, entdecken wir immer erst die nahe Umgebung. Wo ist der Gemüsestand?  Wann macht die Bäckerei auf? Machen uns mit den Sanitären Anlagen vertraut. Ein Stapel Wäsche musste sauber gemacht werden. Vorräte aufgefüllt sein. Die Nachbarn Hallo Eidechse kennen lernen. Und immer wieder wird viel gestaunt, entdeckt und gefragt.

Wir kochen beim Campen mit Gas. Gas ist zwar super schnell heiss und darauf zu kochen finde ich klasse. Nur. Es ist geht immer sang und klanglos aus. Und echt war. In Rovinj gibt es kein Gas. Jedenfalls nicht im Campingformat. So Grill-mässig schon. Aber das ist zu gross.
Also gab es einen spontanen Ausflug nach Pula ins Industriegebiet. In den Hinterhof. Ich hätte meine Kamera dabei haben sollen…aber ich schleppte nur die Gasflasche dem Herrn hinterdrein. Ich war schon bereit, diese als Geschütz zu brauchen. Meine Jungs blieben im Auto sitzen 😉
Gas voll, Bauch leer. In Pula schlemmten wir leckeren Fisch und flanierten durch die kühlen Gassen.

Die kleine übersichtliche Stadt Rovinj hat sich herausgeputzt. Viel Künstler leben hier. Unzählige, mal schöner mal weniger schöne Restaurants buhlen um Gäste. Kroatien erlebt zwar einen unglaublichen Aufschwung. Sie spüren aber die grosse Verunsicherung der aktuellen Lage ebenfalls stark. Und die Saison ist kurz um gut über den Winter zu kommen.

Camping Polari, unser zu Hause für zwei Wochen
Toll ist, dass unser Camping via Veloweg dem Meer entlang, mit der Stadt verbunden ist. So konnten wir unseren Bus stehen lassen und waren flexibel. Einen Zugang via Hauptstrasse in die Stadt gibt es auch, was ideal ist um Einkaufen zu gehen, oder Abends rasch daheim zu sein.
Eigentlich wären wir lieber auf den anderen Platz (1* mehr), aber die Nähe zur Stadt bewog uns die nicht sooooo tollen Duschanlagen in Kauf zu nehmen.

Das Meer und eine Schifffahrt gehören zusammen.
Wir entschieden uns, Abends mit dem Boot einen Ausflug zu machen. Bestimmt traumhaft bei den Sonnenuntergängen.

Und es war TRAUMhaft!

Wir haben die Stimmung alle sehr genossen. Und die lustigen Jungs, äh, Bootsführer sorgten für manchen lacher.
Und ja. Delphine haben wir gesehen. Nur. Ich war irgendwie nie ganz ready für den Top Shot. Sorry!

 

Wunderbare drei Wochen waren viel zu schnell Rum. fill your lifeWir hatten so viel Zeit. So viel Spass. So viele Eindrücke. Wir sind ein tolles Team! Uns dreien geben diese Tage und Nächte draussen unter der Himmel so viel an Energie und Zusammenhalt. Herrlich! Und unser Mini meistert diese fremden Plätze, diese andere Art vorwärts zu kommen, zu leben und Kulturen zu entdecken mit einem enorm wachen Geist. Er ist eine grosse Freude und Bereicherung im „Alltag“!

Ich wünsche dir ebenfalls, wenigstens einmal im Jahr ebenso viel Zeit und Raum. Die Welt ist grossartig und es gibt noch SOOOO viel zu entdecken.

Herzlichst,
Franziska ★

 

 

 

 

Bild: Quelle: http://www.adventureinyou.com/the-20-most-inspiring-adventure-quotes-of-all-time/

 

 

 

Please follow and like us:

Wem gehören die Sterne am Himmel?

Ich habe einen Stern am Himmel

Hej,
wem die Sterne am Himmel gehören?
Uns allen, vielleicht.
Oder hast du auch einen?
Deinen, ganz eigenen Stern am Himmel?
Du und ich, jeder von uns hat seine eigene Geschichte.
Jemand der nicht mehr da ist.
Viele Familien haben Sternchen am Himmel.
Jeder Stern mit einer ganz eigenen, persönlichen und traurigen Geschichte.

Und weil die Welt nicht immer nur dreht, sondern manchmal rumpelt und ruckelt. Weil es donnert und blitzt. Weil sich Menschen bekämpfen. Einige auf eine Art, so voll von Hass, dass ich kaum Worte dafür finde, bestärkte sich mein Wunsch: etwas zu tun.

Erst wollte ich es für mich behalten.
Doch dann fand ich, ich mag euch davon erzählen.

Wir alle können Inseln bieten.
Und den Regenbogen an den Himmel zeichnen.
Momente schaffen wo dein Stern ganz nah bei dir ist.
Vielleicht ist da draussen jemand, der genau eine solche Insel jetzt braucht.
Du musst nur hinschauen.
Ganz sicher, es sind keine grossen Taten.
Inseln schaffen müssen wir im Kleinen.

Mit meiner eigenen Firma habe ich definitiv Vorteile, gegenüber denen die in einem fixen Arbeitsverhältnis sind.
LiebDings und ich versuchen mit Feingefühl und offenen Sinnen am Werk zu sein. Ab und an entdecke ich Möglichkeiten um so dieser manchmal rauhen Wirklichkeit ein wenig Wärme zu geben:

Lasagne in den Briefkasten legen für die schwerkranke, alleinerziehende Mama.
Dem Merhlings-Mami zur Geburt Mittagessen Gutscheine schenken.
Sachen anzustoßen, und nicht abwägen, ob ich dabei Vorteile habe. Sondern in der Gemeinschaft denken.
Verknüpfungen herstellen zwischen kreativen Menschen die etwas tun wollen und so wieder neue Geschichten entstehen lassen.
Kindern einer Sturmfamilie einen Mittagstisch ermöglichen.
Sich Zeit nehmen und zuhören, auch wenn ich den älteren Mensch an meinem Marktstand gar nicht kenne.
Kreative Auszeit anbieten, beim Verein Sternentaler.

Die Welt verändern können wir nicht mehr. Aber die Welt so behalten wie wir Sie lieben. Daran müssen wir nun alle ganz ganz stark arbeiten. Daran glauben. Und mithelfen, dass uns der Boden an Vertrauen und Liebe nicht genommen wird. Mit unseren Kindern haben wir ein Korn gesät, das in einem stabilen Umfeld aufwachsen soll. Bei all dem Leid dürfen wir das nächste Umfeld nicht vergessen. So viele Menschen um uns herum tragen Ihre ganz persönlichen Geschichten in Ihrem Rucksack und brauchen dich.

Ich wünsche euch allen, trotz der Schwere, ein Wochenende mit Platz für die Sonne erfüllt von Kinder lachen!

Passt auf euch auf,
Franziska ★

 

 

 

 

Please follow and like us:

Campingferien, kommst du mit nach Kroatien? (Teil 1)

DSC02886

Ist es wirklich schon so lange her? Campingferien in Kroatien.

Hej,
bestimmt schon weitere 500 Bilder sind seit unserem Kroatien Urlaub in meinem Kamera Speicher gelandet. Höchste Zeit also, euch mit zunehmen in einen wunderschönen Landstrich in Südosteuropa.

Kommst du mit nach Kroatien?

Ich sollte jetzt hier sitzen und Büro machen. Oder Zügelkisten packen. Aber ist es nicht viel viel schöner Urlaubspläne zu schmieden oder euch von unseren Frühlingsferien zu berichten. Deshalb. Ende Mai ging es los. Den Bus bis unters Dach vollgepackt, mit grosser Vorfreude im Bauch fuhren wir in der Nacht los. Über 1000 Kilometer sollten an diesem Tag abgespult werden. Eine ganz schöne Menge. Für uns das Limit.

Selten kommen Glück und Verstand zusammen. (Kroatisches Sprichwort)

Das Ferienglück sozusagen. Oder das Glück drei Wochen Ferien draussen in der Natur zu machen.

Auf einem grossen Camping (im Adriastil) checkten wir ein. Gleich oberhalb der bekannten Hafenstadt Zadar und wenig unter Nin. Viel los ist um die Jahreszeit nie. Was bedeutet das wir viel Ruhe, viele schöne Plätze für uns und noch ganz und gar nicht saisonmüde Menschen antraffen. Aus unserer Zeit in Davos wissen wir genau wie es ist, den starken touristischen saisonalen Schwankungen ausgesetzt zu sein.

Der Bus ist unsere Schlafkoje. Das Leben spielt sich für uns in den drei Wochen unter freiem Himmel ab. Den Einkauf machen wir, wenn möglich nicht im Supermarkt. Sondern bei den Strassenständen wo das Angebot an Früchten und Gemüse unschlagbar ist. In Hafennähe ist meist ein leckerer Fischhändler auch nicht weit. Und am Vormittag bullen die „Pekara“ mit Ihren duftenden Backwaren um die Gunst der Kunden.

Mini-Me ist, wie es sich für 4jährige Jungs gehört, morgens taufrisch und bereit für grosse Taten. Also schnappte er sich jeweils Kickboard, Laufrad, Velo oder Skateboard und los gings. Einkaufen für den bevorstehenden Tag. Mit grossen Augen und wachem Geist verfolgte er jeweils, dass manchmal auf Englisch, dann auf Italienisch und ab und an mit Händen und Füssen kommuniziert werden kann.

Dobar dan -> was so viel heisst wie: Guten Tag, dass hat er drin.

Budgetmässig und auch weil für mich Kochen absolute Passion ist, essen wir nur wenig auswärts. Ich liebe es mit so viel Zeit, tollen Zutaten und nur zwei Gasflammen essen für uns drei zu zaubern. Sogar Frühlingsrollen geht. Und alle helfen mit.

So viel Zeit zu haben. Drei Wochen fühlen sich ewig an. Gibt Raum zum Innehalten. Zum Reflektieren. Zum Entscheiden. Zum Träumen. Zum Schlafen. Zum Spielen. Zum Üben.

Norddalmatien ist eine Region die den Jugoslawien Krieg noch immer spürt. Erst langsam scheint Leben zurück zu kommen. Auch die Spuren von Titos Macht sind noch zu sehen. Langsam nur schält sich die Region aus der Stare. Ich fand, wir haben dies sehr gespürt. Und irgendwie bremste mich dies auch ein wenig aus. Das aktuelle Weltgeschehen ist so schon schwer zu tragen. Wir haben die letzten zwei Jahre Kroatien mit viel Bewegung und Velokilometern erlebt. Wunderschöne Strände entdeckt und tolle Velowege befahren. Hier. Zwischen Nin und Zadar ist dies kaum möglich. Ebenso waren nur ganz spärlich Gäste auszumachen.
Der Camping, wie schon oben erwähnt war sehr Adriamässig. Riesengross. Aber. Ich will jetzt hier nicht jammern. Das geniale an Busferien ist ja.

Pläne sind da zum geändert zu werden.

Deshalb packten wir nach einer Woche unser Hab und Gut wieder und fuhren 400 Kilometer nordwärts. Nach Istrien. Genauer. Rovinj. Und die Ferienpläne für 2017 sind dank Dalmatien ebenfalls im Kopf.
(In Dalmatien hätten wir auf die Inseln raus sollen. Deshalb werden wir im 2017 die Inseln entdecken gehen.)

Übrigens, ich hatte sogar die Bohrmaschine dabei. Hast du gesehen was wir daraus gemacht haben ->hier gehts lang.

Ihr lieben, wenn ihr auch am Ferienpläne schmieden seit: Die Vorfreude ist die schönste Freude!
In dem Sinne. Teil 2 folgt. In ein paar Tagen. Versprochen. Dann berichte ich euch ausführlich aus Rovinj.

Vidimo se uskoro!

Franziska ★

Please follow and like us:

12v12: Mein Juli-Dienstag in Bildern

frische luft

12v12 Bildern im Juli

Hej,
Ein stink normaler Tag hatten wir heute. Echt war. Wäsche waschen, Staubsaugen (lassen), Einkaufen, Aufräumen, Papierkram erledigen, Grosse und Kleine Kinde bespassen.

Was habt ihr so getan an diesem sehr regnerischen Dienstag im Juli?

Wie immer könnt ihr am 12ten vom Monat am Alltag vieler Blogger teilhaben. Mit 12 Bildern zeigen wir euch was wir so erleben, machen, anstellen und wo von wir träumen. Das ganze Sammelsurium findest du bei Frau Kännchen -> hier entlang bitte. Grad habe ich gesehen. Frau Kännchen hatte einen ebenso vollen Geschirrspüler wie wir und einen gähnend leeren Kühlschrank ab diesem 12v12.

Mehr dazu zeige ich dir hier:

Das waren meine 12v12 im Juli. Im August gibt es dann 12v12 aus Solothurn. Und im September gibt es 12v12 aus Mels. Nicht mehr lange und wir packen unser Hab und Gut in die vielen Kisten die bereit stehen. Ich freue mich aufs Abenteuer. Wünsche mir das mein kleiner Mann gut ankommt und Herzensmann viel viel mehr Zeit für seinen geliebten Bikesport findet. Das ich mein Atelier realisieren kann. Das im 2017 eine Ladeneröffnung gefeiert wird. UND. Das wir gesund bleiben. Zufrieden. Glücklich. Geerdet. Getragen. ACH!

Ihr lieben, macht’s gut,

Franziska ★

 

 

 

Please follow and like us: